The Witcher 3 Remastered zwischen Vorfreude und Debatten

von Mandi 27.09.2026

Der Countdown läuft: Am 29. September 2026 veröffentlicht das polnische Studio CD Projekt Red die heiß ersehnte The Witcher 3 Remastered-Edition.

Über The Witcher 3 Remastered

Was ursprünglich für Jubelrufe sorgte (vor allem da es für bestehende Besitzer auf sämtlichen Plattformen als kostenloses Upgrade angeboten wird), wird mittlerweile von heftigen Diskussionen in Foren wie Reddit und auf X begleitet. Im Kern der Debatte stehen technische Neuausrichtungen und ein vorab gezeigter kurzer Gameplay-Schnipsel in den Buckelsümpfen, der viele Fans eher ernüchtert als begeistert zurückließ. Die Community kritisiert vor allem eine blassere Farbgebung und das Fehlen atmosphärischer Nebel-Effekte im Vergleich zur Ur-Version von 2015. CD Projekt Red erklärte den fehlenden Nebel zwar spielmechanisch, im alten Video sei schlicht ein nebelbeschwörendes Monster anwesend gewesen, doch der schale Nachgeschmack in der Community bezüglich eines potenziellen Grafik-Downgrades bleibt vorerst bestehen. Auf der technischen Seite trumpft das Remaster mächtig auf, treibt aber auch Besitzern von High-End-PCs den Schweiß auf die Stirn. Das Spiel wurde quasi komplett in die neue, von Cyberpunk 2077 bekannte Version der RedEngine portiert. Das Highlight für Technik-Enthusiasten ist das hinzugefügte Path Tracing (eine extrem realistische, aber auch rechenintensive Form der Lichtsimulation) sowie die Unterstützung für Nvidias DLSS 4.5.

Auf Reddit zeigen sich selbst Leute mit einer sündhaft teuren RTX 5090 besorgt, ob sie bei maximalen Details in 4K-Auflösung ohne künstlich generierte Frames überhaupt noch flüssige 60 Bilder pro Sekunde erreichen werden. Auch für Nutzer von AMD-Grafikkarten gibt es gemischte Gefühle: Zwar bringt das Spiel offizielle Unterstützung für AMDs FSR 4, doch die vollen Path-Tracing-Vorteile scheinen stark auf Nvidia-Architektur optimiert zu sein, was teilweise zu Frust und Boykott-Drohungen aus der AMD-Community führt. Für Konsolenspieler ist die Lage ebenfalls spannend, wenn auch weniger unübersichtlich. Auf der kommenden PlayStation 5 Pro soll The Witcher 3 Remastered wahlweise in flüssigen 60 fps inklusive Raytracing oder in einem Qualitäts-Modus mit 30 fps und noch detaillierterer Beleuchtung laufen. Besitzer der Standard-Konsolen wie der PlayStation 5 oder Xbox Series X werden voraussichtlich weiterhin zwischen Performance- und Raytracing-Modus mit Abstrichen wählen müssen. Trotz aller grafischen Bedenken sind sich Vorab-Tester weitestgehend einig, dass zumindest das Gameplay deutlich profitiert hat. Verbesserte Kampfanimationen und generelle Quality of Life-Anpassungen sollen Geralts Abenteuer geschmeidiger denn je machen. Wenn das Remaster am 29. September erscheint, wird sich final zeigen, ob CD Projekt Red das fast zehn Jahre alte Meisterwerk erfolgreich in die nächste Hardware-Generation retten konnte. Was sagt ihr, und was heißt das für Songs of the Past?

Benachrichtigungen
Benachrichtige mich zu:
guest
0 Kommentare
neuste
älteste