Apple iPhone 18 Pro Max im Test: Neuer Maßstab in jeder Hinsicht

von Mandi 19.09.2026

Das iPhone 18 Pro Max ist da und markiert den bisher ambitioniertesten Schritt von Apple in Richtung professioneller Fotografie und ausdauernder Mobilität.

Über das iPhone 18 Pro Max

Die offizielle Website zum Mega-Smartphone verrät es schon: Mit einer Hauptkamera mit variabler Blende, dem neuen A20 Pro Chip in 2-Nanometer-Fertigung und einer Akkulaufzeit von bis zu 43 Stunden Videowiedergabe zielt das größte Pro-Modell des Jahres 2026 klar auf Power-User und Foto-Enthusiasten. Damit einher geht aber auch ein Mega-Preis ab 1.599,- Euro (für 256 GB) und aufwärts. In diesem Test vergleiche ich das Gerät mit meinem mittlerweile fünf Jahre alten iPhone 13 Pro im Alltag. Da muss sich in dieser Zeit schon einiges getan haben, richtig? Vor allem der Sprung von regulärem Pro auf die Pro Max-Variante wird interessant.

Schon beim Auspacken fällt auf: Das iPhone 18 Pro Max fühlt sich an wie ein Werkzeug für Profis. Der Aluminiumrahmen verleiht dem 6,9 Zoll großen Gerät trotz seiner stattlichen Abmessungen eine überraschend gute Balance zwischen Robustheit und Handlichkeit. Mit 249 Gramm ist es viel schwerer als das iPhone 13 Pro (204 g), doch die Gewichtsverteilung wirkt ebenso durchdacht. Die große Kamera-Erhöhung dominiert zwar die Rückseite, stört aber im Griff kaum. Die neue Farbpalette in Burgunder-Rot, Polar-Hellblau, Silber und Schwarz unterstreicht den Premium-Charakter, wobei Burgunder als Signaturfarbe besonders ins Auge sticht. Trotzdem haben wir uns für Polar entschieden, seht selbst:

Der erste Eindruck

Apple kann Verpackungen, so viel ist klar. Ob es nun ein Apple TV, ein iPad, eine Apple Watch oder nun das aktuellste iPhone 18 Pro Max ist, hier sitzt einfach alles genau so, wie es sitzen muss. Nach dem Öffnen des Außenkartons hebt ihr die Box an und voilà, das Gerät ist schon sichtbar. Das erste Berühren eines neuen Geräts ist ein besonderer Moment für Fans, für mich als Technik-Redakteur schon eher reine Gewohnheitssache. Und doch fällt gleich auf, dass das Smartphone bis zum Äußersten perfektioniert wurde, dafür sorgt das geschmiedete Unibody-Aluminiumchassis, die durchwegs hohe Verarbeitungsqualität und auch das Gewicht. Zum Gerät selbst: Auf den ersten Blick hat sich eigentlich nicht viel getan.

Das Smartphone hat wie üblich rechts den Standby-Button sowie den Knopf zur Kamerasteuerung, links die Lautstärkeregelung, den von euch mit einer Aktion belegbaren Action Button sowie den nanoSIM-Schacht und an der Unterkante eine USB-C-Buchse zum Schnellladen nebst Mikrofon und Lautsprecher. Rein am Papier könnte man sagen, da hat sich ja absolut nichts geändert, oder? Doch ein erster Blick auf den Bildschirm zeigt bereits, dass es wohl eine sichtbare Änderung gibt. Sie betrifft die Dynamic Island, die im Vergleich zum Vorgänger 25 % kürzer geworden ist. Das ist sowohl optisch als auch funktional besser, da wir nun drei statt zwei Live Activities auf diese Weise im Überblick behalten können. Los geht’s!

Der Umzug vom 13 Pro

Wer bereits einmal das Vergnügen hatte, ein Upgrade eines iOS-Geräts durchzuführen, kennt den Prozess bereits. Äußerst umkompliziert gilt es einfach nur, das bereits verwendete Gerät in die Nähe des neuen Devices zu legen. Auch beim iPhone 18 Pro Max war das der Fall: Binnen einer Sekunde wurde mein altes Gerät, das ich übrigens von Apple gegen eine Gutschrift von 170,- Euro eintauschen/recyclen lasse, erkannt. Nur wenige Fingertipps später hatte das neue Gerät bereits meine Apple ID, das Netzwerk meines Zuhauses und alle notwendigen Informationen beisammen. Für Interessierte, ich hatte knapp 115 GB an Daten auf meinem Altgerät, was ich so äußerst unkompliziert aufs neue Smartphone brachte. Der erste Step war in unter 10 Minuten erledigt, nur das Nachladen der einzelnen Apps dauerte dann eine gute Stunde, was natürlich von eurer Internet-Geschwindigkeit abhängig ist.

Aber danach? Nach dieser Hands-off-Zeit fand ich all meine Apps, meine Einstellungen, Passwörter, Netzwerke, Kontakte und Benachrichtigungen genau so auf dem neuen Gerät vor, wie ich sie auf dem alten hatte. Die einzige Tour, die ihr machen müsst, sind die üblichen Konsorten der Zwei-Faktor-Authenticators, sprich eure Banking-Apps, ID Austria, Microsoft Authenticator, Google Authenticator, Battle.net und dergleichen. Habt ihr das aber geschafft, und die Apps machen euch das in der Regel auch recht einfach, könnt ihr dann mit der Nutzung loslegen. Hier möchte ich noch ganz kurz auf den Unterschied zwischen den Größen eingehen: Ich bin selber mit mittelgroßen mit kleinen Händen ausgestattet. Also weit entfernt davon, das Pro Max-Gerät zu „brauchen“. Aber egal, ob es ums Einstecken in die Hosentasche geht oder die tägliche Nutzung: Nichts ist ein Problem, alles macht mehr Spaß!

So lief Apple Trade In ab

Als kleiner Bonus-Absatz hier für euch der Ablauf von Apple Trade In, also die Rücknahme des Altgeräts für eine Gutschrift. Ich habe mein letztes iPhone bei Apple direkt vor über zehn Jahren gekauft und hatte daher keine Erfahrung, wie das Ganze ablaufen würde. In der Praxis ist das natürlich wohl durchdacht, denn mit der Lieferung des Neugeräts oder kurz danach bekommt ihr einen Leerkarton für das Altgerät zugeschickt. Das macht Sinn, denn ihr benötigt schließlich für die reibungslose Ersteinrichtung beide Smartphones nebeneinander. Ihr müsst euch also keine Sorgen machen, wenn ihr euch dafür entscheidet, euer Altgerät bei Apple in Zahlung zu geben. Es gibt genug Zeit, vom gewohnten Gerät auf das neue „umzuziehen“ und der Prozess läuft auch sehr unkompliziert ab.

Wichtig zu wissen: Ihr müsst zunächst bei Apple logischerweise den vollen Kaufpreis bezahlen. Erst, wenn euer Altgerät sicher beim Partner angekommen ist und auf Allfälliges untersucht wurde (stimmen eure Angaben zum Verschleißgrad, wurde alles zurückgesetzt, ist das Gerät noch funktionstüchtig etc.), bekommt ihr den Betrag im Nachgang auf das von euch beim Kauf gewählte Zahlungsmittel zurück. So sichert sich der Hersteller gegenüber Missbrauch ab, und ihr habt letztendlich nur den tatsächlich verminderten Betrag bezahlt. Ihr habt 14 Tage nach dem Erhalt des Trade In Kits Zeit, euer Altgerät zurückzusetzen und per Post zurückzusenden. Dabei ist es auch sehr erwähnenswert, wie reibungslos alles passiert ist. Der Rücksendekarton kommt in der genau richtigen Größe samt Rücksendelabel, und ihr müsst nur einmal zur Post.

Sichtbares und Unsichtbares

Dieser Eindruck setzt sich beim Gerät nahtlos fort: Das Super Retina XDR OLED-Display mit 6,9 Zoll Diagonale, 2868 x 1320 Pixeln bei 460 ppi und bis zu 120 Hz Bildrate ist eine Augenweide. Die Spitzenhelligkeit von bis zu 3000 Nits sorgt auch bei direkter Sonneneinstrahlung für exzellente Ablesbarkeit. Das bedeutet einen spürbaren Fortschritt gegenüber meinem iPhone 13 Pro mit maximal 1200 Nits, gleichzeitig braucht es weniger Strom. Sein Always-on-Display zeigt Uhrzeit, Widgets und Live-Aktivitäten auf einen Blick, ohne dass ihr dafür das Gerät entsperren müsst, für mich ebenfalls ein Novum. Wer vom 6,1 Zoll-Display des 13 Pro kommt, wird die zusätzliche Fläche besonders bei Videos und Spielen zu schätzen wissen.

Das ist richtig cool, genauso wie die überarbeitete Dampfkammer-Kühlung im Gehäuse, sie ist dreimal größer als zuvor. Das bedeutet eine wesentlich bessere Wärmeableitung von den Innereien weg zum Gehäuse, das aus Aluminium besteht. Dies ist ein guter Kompromiss: Während Edelstahl und Titan, das bislang in den Pro-Modellen verwendet wurde, hervorragende Resistenz gegen Stürze und Kratzer besitzen, ist Aluminium wesentlich besser bei der Wärmeableitung. Genau das ist der Grund, warum es Stürze auf die Kanten nicht ganz so gut verkraftet (danke an Daniel von Techlapse für den Austausch), dafür aber länger eine hohe Dauerleistung aufrecht hält, bis zu doppelt so lang als noch wie beim iPhone 16 Pro Max soll es sein!

Apple iPhone 18 Pro Max im Alltag

Jetzt aber zunächst mal zu den harten Fakten aus der Praxis. Wie schlägt sich Apples iPhone 18 Pro Max im Redaktionsalltag? Dementsprechend habe ich die Test-Suite rund um Diablo Immortal, Genshin Impact, Pinguininsel und mehr vorbereitet. Alles Apps, die bekannt dafür sind, auf den höchsten Einstellungen samt 120 Hz-Bildrate (sofern möglich) Geräte nach längerer Spielzeit schon mal an ihre thermischen Grenzen zu bringen. Das große neue iPhone schlägt sich, wie es zu erwarten ist, auf absolutem Flaggschiff-Niveau. Nach dem Abschluss des Indizierens und der Wiederherstellung der Sicherung gibt sich das größte Smartphone betont cool. Selbst unter Last bleibt es bestenfalls handwarm, was auf YouTube auch mit Wärmebildkameras bereits bewiesen ist.

Ob ihr spielt, Fotos und Videos schießt, KI-Aufgaben lösen lasst oder einfach nur das gute, alte Doomscrolling betreibt: Das Apple iPhone 18 Pro Max ist zu keinem Zeitpunkt heiß geworden. Es ist schon unglaublich, wenn man mit einem Hardware-Update entweder eine bessere Leistung erhält, oder mehr Akkulaufzeit daraus gewinnen kann. Doch bei diesem Gerät ist es so, dass man an tatsächlich allen Fronten einen Gewinn verzeichnen kann. Das Smartphone ist wesentlich schneller als alle Geräte zuvor, hält wesentlich länger durch als alle Geräte zuvor, und zudem bleibt es auch kühler als alle iPhones zuvor. Dieser Sprung ist sehr untypisch für die Elektronik-Szene und deshalb ist es so wichtig, ihn hervorzuheben. Warum das Ganze so ist, klärt der nächste Absatz!

Performance und Ausdauer: Ein Riesensprung

Der A20 Pro-Chip, erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt, liefert laut Herstellerangaben bis zu 40 % mehr Performance bei Dauerlast als der A19 Pro des Vorjahres. Im Alltag bedeutet das: Apps starten schneller, Multitasking ist flüssiger, und KI-Features wie Apple Intelligence laufen noch effizienter. Die 6-Core CPU, die 7-Core GPU mit Neural Accelerators und die doppelte 16-Core Neural Engine bewältigen auch anspruchsvolle Tasks wie 4K-Videoschnitt oder 3D-Rendering mühelos. Die Benchmarks in Geekbench 7 zeigen Werte von 4.010 Punkten im Single-Core und 11.321 Punkten im Multi-Core-Test, und bei der GPU sind es gar 62.702 Punkte. das sind natürlich die absoluten Spitzenwerte im iOS-Vergleich. In Geekbench AI schafft die Neural Engine ganze 74.098 Punkte!

Beim Akku macht das iPhone 18 Pro Max ebenfalls einen riesigen, wenn nicht den allergrößten Sprung: Apple gibt bis zu 43 Stunden Videowiedergabe an, und im Alltag mit ganz normaler Nutzung (Social Media, Navigation, Fotos, Videos) sind problemlos eineinhalb bis zwei Tage drin, ohne nachladen zu müssen. Beim Laden legt Apple ebenfalls zu: Mit einem 60 Watt-Netzteil ist das iPhone 18 Pro Max in rund 15 Minuten zu 50 % wieder aufgeladen. Besonders beeindruckend: Fünf Minuten kabelgebundenes Laden reichen für bis zu sieben Stunden Videowiedergabe. Kabelloses Laden mit MagSafe bringt das Gerät in knapp über 30 Minuten auf 50 %, das ist praktisch für den Schreibtisch oder auch während Autofahrten, wenn ihr MagSafe-Ladezubehör besitzt.

Die Kameras: Variable Blende im Fokus

Die größte Neuerung steckt in der 48 MP Fusion-Hauptkamera mit variabler Blende. Sechs lasergeschnittene Polymerlamellen, dünner als ein menschliches Haar, regeln den Lichteinfall in vier Stufen zwischen f/1.48 und f/4.0. Bei wenig Licht öffnet sich die Blende automatisch weiter und holt laut Apple bis zu 50 % mehr Licht herein. In der Praxis bedeutet das deutlich sauberere Nachtaufnahmen mit weniger Rauschen. Gleichzeitig lässt sich die Schärfentiefe gezielt steuern: Porträts profitieren von einer natürlicheren Hintergrundunschärfe, Landschaftsaufnahmen von durchgehender Schärfe bis in die Ecken.

Das Pro Fusion Kamera-System umfasst zusätzlich eine Ultraweitwinkelkamera (48 MP, f/2.8) und eine Telekamera mit 48 MP Auflösung und f/2.2 Blende. Der verlustfreie 2x Digital-Zoom der Hauptkamera ergänzt das optische 5x Teleobjektiv, sodass ihr von 0,5x bis 10x zoomen könnt, und zwar ohne nennenswerte Qualitätsverluste. Videos lassen sich nun in 4K Dolby Vision mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Das ist ein Feature, das insbesondere für Content-Creators neue Möglichkeiten schafft. Die neue 18 MP Center Stage-Frontkamera hält Personen automatisch im Bildausschnitt und ermöglicht sowohl Hoch- als auch Querformat-Selfies ohne Drehen des Geräts.

Die Fotos und Videos des Geräts

Einen Vergleich zum Methusalem-iPhone 13 Pro von vor fünf Jahren zu ziehen käme an dieser Stelle fast schon Blasphemie gleich. Denn das iPhone 18 Pro Max bietet nicht nur größere Sensoren, viermal so viel Megapixel an Auflösung und eine wesentlich fortschrittlichere ISP-Verarbeitung, sondern auch das Aufhänger-Feature der variablen Blende. Und selbstverständlich funktioniert das so, wie es der Hersteller beschreibt: Während hell belichteten Aufnahmen greift die Automatik und schließt die Blende ein wenig, während sie im Dunklen sich komplett öffnet und so die maximale Menge an Licht auf den Sensor fallen lässt. Dementsprechend ist sowohl bei Dämmerlicht als auch die Nightography ein Unterschied wie Tag und Nacht (pun intended, ist ja klar) zu meinem älteren iPhone 13 Pro. Subjektiv gibt es da keinen Zweifel.

Auch objektiv betrachtet muss ich sagen, dass es hier kaum etwas zu bemängeln gibt. Es gibt keine Verzögerung, Farben werden realistisch dargestellt, Videos verfallen selbst bei schwankenden Belichtungsszenarien weder in Körnung noch in Überbelichtung, die Stabilisierung funktioniert einwandfrei, und dank dem Fotografische Stile-Feature könnt ihr auch eine Art Standard-Filter bei euren geschossenen Aufnahmen anwenden. Das Beste daran ist, dass ihr selbst nach der Aufnahme diesen Stil zurücknehmen oder verändern könnt. Sowohl Neulinge in der Fotografie-Welt als auch Erfahrene können mit dem iPhone 18 Pro Max schnell zu sehr guten Resultaten kommen. Die Einen verlassen sich auf die clevere Automatik, und die anderen wechseln entweder auf die manuelle Steuerung oder weichen auf Apps wie Halide aus.

Zur Materialwahl

Wie wir bereits oben beschrieben haben, wird für das Apple iPhone 18 Pro Max Aluminium für den Rahmen verwendet. Bislang wurden bei den Pro-Modellen Edelstahl-Rahmen und Titan verwendet, und seit der 17er-Serie gibt es eine Abkehr in Richtung Aluminium. Aber warum eigentlich? Aluminium ist das leichteste Metall, danach folgt Titan, und am schwersten ist der Edelstahl. Trotz Aluminium ist das Smartphone massiv: Mit dem neuen Gerät erwartet uns nicht nur das stärkste, sondern auch das schwerste iPhone aller Zeiten mit einem Display. Nur das jüngst vorgestellte iPhone Duo mit drei Bildschirmen wiegt als Foldable fünf Gramm mehr und kommt daher auf 254 Gramm. Man merkt, dass Hersteller Apple vor dem Duo mit seinem iPhone Air (zu unserem Test) und dessen enormen Schlankheit das Wasser diesbezüglich getestet hat!

Da das iPhone 18 Pro Max seine Leistung aufrecht halten können soll, ist es wichtig, dass nicht nur die gläserne Rückseite und das Display warm werden können, sondern auch der Rahmen. Titan leitet Wärme etwa 25 Mal schlechter als Aluminium, würde die Wärme drin halten und so sicherstellen, dass die Hitze verstärkt über die Glasfront und -rückseite abgeleitet wird, sprich, das Smartphone wird heiß. Edelstahl würde das Gewicht des Geräts noch weiter erhöhen und es zu einer Nahkampfwaffe machen. Was dazu kommt, Aluminium verformt sich relativ leicht und kann so Energie bei einem Sturz aufnehmen. Das macht Dellen wahrscheinlicher, schützt aber gleichzeitig das Display und die Innereien, weil Aluminium die Stoßenergie weniger überträgt. Und dass es am günstigsten zu beschaffen und zu verarbeiten ist, ist auch ein Argument.

iOS 27 im Überblick

Das iPhone 18 Pro Max läuft ab Werk mit iOS 27, dem aktuellen Release des iPhone-Herstellers. Im Vergleich zum Vorjahr läuft diese Softwareversion eher unter dem Banner des Bugfixings und der Optimierung, und das merkt man. Während vor allem ältere Geräte dank dieser Version schneller und optimierter laufen können, ist das verschlankte Betriebssystem für ein Performance-Monster wie das aktuellste iPhone natürlich absolut keine Herausforderung. Features wie Live-Aktivitäten auf dem Always-on-Display, verbesserte Widgets und die Apple-typische, nahtlose Synchronisation mit anderen Apple-Geräten runden das Erlebnis ab. Wer so wie ich von einem älteren Gerät wie dem iPhone 13 Pro kommt, wird die gesteigerte Reaktionsgeschwindigkeit und die flüssigeren Animationen sofort bemerken.

Die allermeisten Neuerungen wie Siri 2.0 oder Apple Intelligence kommt zu ins in die EU allerdings (noch?) nur in einer Sparversion. Was wir nicht bekommen: Die Siri AI getaufte neue Siri-Generation des integrierten Sprachassistenten kann in Englisch Bildschirminhalte verstehen, behält den Kontext im Gespräch bei und versteht natürlichere Sprache. Gleichzeitig ist Apple Intelligence in den USA tiefer in die Systeme integriert, und die KI ist einfach nützlicher. Bei uns in Österreich gibt es Schreibwerkzeuge, zusammengefasste Mitteilungen, Live-Übersetzung, Bereinigen in Fotos, Genmoji und Image Playground. Abgesehen davon gelten die bestehenden Hardware-Anforderungen für Apple Intelligence: Nur iPhone 15 Pro/Pro Max und neuer können diesen Service so, wie er vom Hersteller angedacht ist, überhaupt anbieten.

iPhone 18 Pro Max: Die Technik

Das Datenblatt des Geräts ist eindeutig voller Superlative. Den Anfang macht der 6,9 Zoll (eigentlich 6,86 Zoll) große OLED-Bildschirm mit 2868 x 1320 Pixel bei 460 ppi. Zwischen 1 Hertz und 120 Hz Bildrate, zwischen 1 und 3000 Nits Helligkeit und mit perfektem Kontrast bietet das Display allen Inhalten eine Bühne, egal, was ihr auf dem Smartphone spielt, anseht oder kreiert. Ein IP68-Schutz vor Staub und Wasser ist ebenso mit von der Partie wie diverse Beschichtungen. Der A20 Pro-Chip bietet eine Sechskern-CPU (zwei Super-Kerne und vier Effizienz-Kerne), eine Siebenkern-GPU und eine Dual 16-Core Neural Engine (also eine 32-Core Neural Engine?). Als Kameras gibt es eine Fusion-Hauptkamera mit variabler Blende zwischen ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0. Auch eine Ultraweitwinkel-Linse und ein Tele-Objektiv sind mit von der Partie, sie alle lösen mit 48 MP auf. Die Selfie-Cam namens Center Stage Kamera besitzt 18 MP Auflösung, sie kann auch im Hochformat Querformat-Fotos schießen.

Vier Mikrofone in Studioqualität sorgen für 3D Audio- und Stereoaufnahme. Weiters reduzieren sie die Windgeräusche und ermöglichen das Audiomix-Feature. Damit auch die Ausdauer bei der Nutzung stimmt, kann das Apple iPhone 18 Pro Max bis zu 29 Stunden im typischen Betrieb und bis zu 43 Stunden bei lokaler Videowiedergabe (bis zu 38 Stunden bei gestreamter Wiedergabe) durchhalten. Der Akku ist in etwa 15 Minuten mit einem 60 Watt-Netzteil zu 45-50 % wieder aufgeladen, und via MagSafe (25 W) schafft ihr die 50 %-Marke in knapp über 30 Minuten. Face ID-Gesichtserkennung, Unfallerkennung, Notruf-SOS via Satellit und „Wo ist?“ über Satellit sind ebenso mit von der Partie wie 5G, WLAN 7, Bluetooth 6, Thread, NFC, Dual-Frequenz-GPS und USB 3 mit bis zu 10 Gbit/s Durchsatz. Die Abmessungen sind insgesamt übrigens dem Namen Pro Max entsprechend, wir sprechen von 163,4 x 78 x 8,75 mm bei 249 Gramm Eigengewicht.

Premium hat seinen Preis

Das iPhone 18 Pro Max startet bei 1.599,- Euro für 256 GB Speicher, das sind 150,- Euro mehr als das iPhone 17 Pro Max zum Launch. Die weiteren Speicherstufen kosten 1.849,- Euro (512 GB), 2.349,- Euro (1 TB) und 3.099,- Euro (2 TB). Vorbestellungen starteten am 12. September 2026 um 14 Uhr, die Auslieferung begann am 18. September. Im Vergleich zum iPhone 13 Pro (damals ab 1.149,- Euro, lang ist es her!) ist das ein deutlicher Preissprung, doch die gestiegenen Speicherkosten und die neuen Kamera-Features rechtfertigen aus Apples Sicht die Aufpreise. Da weint die Geldbörse!

Auch aus Fan-Sicht muss ich sagen: Ja, die Preise sind gesalzen, keine Frage. Dafür bekommt ihr allerdings ein Smartphone, das seinem Namen iPhone 18 Pro Max auch gerecht wird, denn es bietet alles, was das Herz begehren könnte. Darunter versteht man selbstverständlich die beste Performance bei CPU, GPU und KI, die leistungsstärkste Kühlung dafür, die besten Kameras mit vier Blenden-Einstellungen, die längste Akkulaufzeit jemals bei einem iPhone und klarerweise die eng verzahnte Integration in das Apple-Ökosystem mit Mac, iPhone, Apple Watch iPad, TV und mehr.

Ein unheimliches Leistungsmonster

Darauf baut auch mein Fazit auf: Was will man einem Gerät vorwerfen, das in Sachen Leistung, Kühlung, Kameras, Akkulaufzeit und ease of use neue Maßstäbe setzt? Richtig, einfach seinen Preis, der dank KI-Speicherchip-Krise nunmehr bei unglaublichen 1.599,- Euro (für 256 GB Speicher!) startet. Das ist einfach ein Zeichen der Zeit und bestimmt ist gerade jetzt kein guter Zeitpunkt für einen Neukauf, ob es nun um PC-Komponenten, Notebooks oder ein neues Smartphone geht. Aber das soll dem Apple iPhone 18 Pro Max und das, wofür es steht, keinen Abbruch tun. Wie jedes Jahr gilt: Hiermit erhaltet ihr das beste und stärkste und ausdauerndste iPhone aller Zeiten, ohne jegliche Kompromisse. Wer will, greift einfach zu.

Natürlich müssen alle mit einem iPhone 16- oder iPhone 17-Modell nicht groß überlegen, der Einstiegspreis ist dafür einfach zu hoch, und der Alu-Rahmen kann Dellen bekommen. Doch für alle mit älteren Geräten ist ein Blick auf das Smartphone erlaubt, denn es ist ein verlockendes Upgrade. Die Kamera mit variabler Blende, die deutlich längere Akkulaufzeit und die Mega-Performance sind starke Argumente, insbesondere für Foto-Aficionados. Das iPhone 18 Pro Max ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, aber der Preis von 1.599,- Euro aufwärts verlangt nach einer klaren Kosten-Nutzen-Abwägung. Für alle, die das Beste vom Besten wollen und bereit sind, dafür zu zahlen, ist es jedoch das absolute iPhone des Jahres 2026.

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