RuneScape 4: Die Rückkehr eines MMO-Klassikers
Auf dem RuneFest 2026 in Birmingham, England, ließ Entwickler Jagex die sprichwörtliche Katze aus dem Sack: Ein komplett neues MMO, RuneScape 4, ist in Entwicklung.
RuneScape 4: Besser dank Unreal Engine
Das Besondere daran: Der Titel wird in der modernen Unreal Engine entwickelt, was für das sonst grafisch eher rudimentäre, altehrwürdige Franchise einen gewaltigen technischen und optischen Sprung bedeutet. Derzeit läuft das Projekt noch unter dem Arbeitstitel RS4, ein finaler Name steht noch nicht fest. Ein erster gezeigter CGI-Teaser präsentierte ein deutlich kinoreiferes Fantasy-Setting mit schwebenden Inseln, tiefen Tälern und einem Drachenreiter, der von einem dreiköpfigen Drachen angegriffen wird. Interessanterweise war RuneScape 4 anfangs gar nicht als eigenständiges Spiel geplant. Es begann ursprünglich als Erweiterung für Jagex‘ Survival-Game RuneScape: Dragonwilds. Nachdem Playtester jedoch den Wunsch nach einem klassischen MMO im selben Setting äußerten, wurde das Projekt in ein vollwertiges, eigenständiges Spiel umgewandelt.
Die Handlung von RS4 spielt im sogenannten Sechsten Zeitalter („Sixth Age“), etliche Jahre nach den Ereignissen von Dragonwilds, und startet in der Region Ashenfall im Nordosten der Weltkarte Gielinor. Jagex betonte stark, dass RS4 keines der bestehenden Spiele ersetzen wird. RuneScape 3, Old School RuneScape und Dragonwilds werden parallel mit eigenen Entwicklerteams und Budgets weitergeführt. Bis zum Release des neuen MMOs werden allerdings noch „einige Jahre“ vergehen, da es sich aktuell noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet. Gleichzeitig mit dem Spiel kündigte Jagex an, die Welt von RuneScape über die Grenzen von Videospielen hinaus erweitern zu wollen. In Zusammenarbeit mit dem bekannten YouTuber und Streamer Charlie „MoistCr1TiKaL“ White sowie dem Studio Lyrical Animation (die aktuell auch an Filmen zu Death Stranding und Bloodborne arbeiten) entsteht derzeit eine animierte RuneScape-Serie. Weitere Details zur Serie sollen 2027 folgen.