Xbox-Hammer: Microsoft zieht beim Xbox Cloud Gaming den Flatrate-Stecker

von Stefan 24.09.2026

Das wird der weltweiten Gaming-Community gar nicht schmecken! Jahrelang konntet ihr im Xbox Game Pass eure Lieblingsspiele ganz ohne Speicherplatz und Wartezeit einfach aus der Cloud auf den Bildschirm streamen – völlig ohne Limit. Damit ist im November 2026 endgültig Schluss! Microsoft wirft das geliebte Flatrate-Modell über Haufen und führt eine eiskalte Zeitbremse ein. Wer künftig zu lange in der Cloud unterwegs ist, wird gnadenlos zur Kasse gebeten.

Quelle: Xbox

Strikte Zeitkontingente: Wer mehr streamt, muss extra zahlen!

Ab November dreht Microsoft den Gashahn zu: Je nachdem, wie viel ihr jeden Monat für euren Game Pass hinblättert, bekommt ihr nur noch ein knapp bemessenes Zeitkonto zum Streamen zugewiesen. Im teuren Game Pass Ultimate müsst ihr mit mickrigen 15 Stunden Cloud-Spielzeit im Monat auskommen. Wer den Game Pass Premium nutzt, darf gerade einmal 10 Stunden den Stream anschmeißen, und im Essential-Tarif ist schon nach mageren 5 Stunden Schluss!

Laut Microsoft sind zwar angeblich nur etwa vier Prozent der Spieler:innen von dieser Radikalkur betroffen, doch für die trifft es einer Vollbremsung gleich. Ist euer Monatsbudget aufgebraucht, geht ohne Portemonnaie gar nichts mehr: Ihr müsst euch zusätzliche Spielstunden teuer im Xbox Store nachkaufen. Welche Mondpreise Microsoft für die Extra-Zeit aufrufen wird, bleibt vorerst noch ein wohlbehütetes Geheimnis.

  • Game Pass Ultimate: 15 Stunden
  • Game Pass Premium: 10 Stunden
  • Game Pass Essential: 5 Stunden

Verzweiflungsakt oder Geniestreich? Das steckt hinter der Cloud-Revolution

Es gibt aber auch eine verblüffende Wendung für alle, die sich bisher komplett gegen das Monats-Abo gewehrt haben. Ab November schaltet Microsoft die Cloud-Technologie nämlich auch ohne Game-Pass-Zwang frei! Ihr könnt euch dann einfach einzelne Stunden im Store sichern und eure bereits gekauften Spiele direkt übers Netz streamen. Ein Feature, das vor allem für Besitzer:innen der älteren Xbox One zum Lebensretter werden könnte, um brandneue Series-X|S-Kracher ohne teuren Konsolenkauf abzuspielen.

Die Schock-Begründung aus der Konzernzentrale fällt unterdessen pragmatisch aus: Die Kosten für die gigantischen Server-Farmen seien schlichtweg explodiert, weil immer mehr Zocker:innen immer länger in der Cloud verbringen. Ob dieser Schritt die Wogen in der Community glätten kann, bleibt abzuwarten – die Reaktionen vor dem Start im November werden jedenfalls hochkochen!

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